Bundesbank: Kreditkosten für Unternehmen im Euroraum steigen im September 2026 auf 3,90 %
Kernaussagen der MFI-Zinsstatistik
Die Deutsche Bundesbank hat am 2 November 2026 die MFI-Zinsstatistik für den Euroraum für den Monat September 2026 veröffentlicht. Die Statistik beleuchtet die Zinsen, die Banken im Euroraum für neue Kredite verlangen.
Unternehmenskredite und Wohnungsbaukredite
Der gewichtete Indikator der Kreditfinanzierungskosten für neue Kredite an Unternehmen erhöhte sich nach den Angaben um 13 Basispunkte auf 3,90 %. Damit haben sich die Finanzierungskosten für Unternehmen im Berichtsmonat spürbar verändert.
Der entsprechende Indikator für neue Wohnungsbaukredite an private Haushalte blieb dagegen mit 3,62 % weitgehend unverändert. Die beiden Kreditsegmente zeigten im September 2026 somit unterschiedliche Entwicklungen.
Einordnung für Marktbeobachter
Zinsstatistiken dieser Art gehören zu den Indikatoren, die Marktteilnehmer bei der Beobachtung der Finanzierungsbedingungen im Euroraum heranziehen. Weitere Details, etwa zu einzelnen Laufzeiten oder Ländern, nennt die vorliegende Mitteilung nicht.
Hinweise für den EA-Handel
Rund um die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten kann es zu erhöhter Volatilität kommen, und die Spreads können sich zeitweise ausweiten. Wer automatisierte Handelssysteme einsetzt, sollte daher erwägen, EAs rund um solche Veröffentlichungstermine vorübergehend zu pausieren. Ein prüfender Blick auf die eigenen Risikoeinstellungen vor wichtigen Terminen ist grundsätzlich sinnvoll.
Quelle: Deutsche Bundesbank
Dieser Artikel wurde von einer KI auf Grundlage offizieller Mitteilungen zusammengefasst und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte prüfen Sie Zahlen und Termine unbedingt anhand der Quelle.