EZB-Umfrage unter Profi-Prognostikern: Inflationserwartungen für 2026 und 2027 nach oben revidiert
Ergebnisse der EZB-Umfrage
Die Deutsche Bundesbank hat die Ergebnisse des von der EZB durchgeführten Survey of Professional Forecasters für das vierte Quartal 2026 veröffentlicht. Bei dieser Umfrage geben professionelle Prognostiker ihre Erwartungen zur wirtschaftlichen Entwicklung im Euroraum ab, darunter auch zur Preisentwicklung.
Inflationserwartungen nach oben revidiert
Die Teilnehmer haben ihre Erwartungen sowohl zur Gesamtinflation als auch zur Kerninflation für die Jahre 2026 und 2027 nach oben angepasst. Als ausschlaggebend nennt die Veröffentlichung in erster Linie höhere Energiepreise sowie davon ausgehende indirekte Effekte. Die Kerninflation, die Energie üblicherweise nicht direkt enthält, wird demnach über diese indirekten Wege mit beeinflusst.
Die längerfristigen Inflationserwartungen bleiben dagegen unverändert bei 2,0 % verankert. Damit zeigt sich im Hinblick auf den längeren Zeithorizont keine Verschiebung gegenüber dem bisherigen Bild.
Einordnung für Marktbeobachter
Umfragen dieser Art zählen zu den Indikatoren, die bei der Beurteilung der Inflationsaussichten und der Geldpolitik im Euroraum beachtet werden. Die Veröffentlichung selbst enthält keine Aussage zu Zinsentscheidungen oder zur Entwicklung von Wechselkursen.
Hinweise für den EA-Handel
Rund um die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten und Notenbankthemen kann es zu erhöhter Volatilität kommen. In solchen Phasen weiten sich die Spreads mitunter deutlich aus. Es kann sinnvoll sein, den Einsatz von Expert Advisors rund um Veröffentlichungstermine zu überprüfen und gegebenenfalls zu pausieren.
Quelle: Deutsche Bundesbank
Dieser Artikel wurde von einer KI auf Grundlage offizieller Mitteilungen zusammengefasst und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte prüfen Sie Zahlen und Termine unbedingt anhand der Quelle.